Abschluss des Wintersemesters
Mein Lehrauftrag (zu einem Seminar mit virtuellen Teilen und Präsenzblöcken) an der Charlotte-Fresenius-Universität in Wiesbaden ist also zum dritten Mal gelaufen. Es ist schließlich die dritte Runde. Rückgrat der Veranstaltung bilden wie immer die Referate der Studentinnen und Studenten. Obendrein gab es Input von mir, klar. unbeschadet dessen haben wir gemeinsam im Plenum gearbeitet, etwa zum self assessment des MBTI oder zur Erarbeitung der Kulturdimensionen unterschiedlicher Autoren, über Geert Hofstede, den üblichen Verdächtigen, richtigerweise hinaus. (Für die verschiedenen Bezeichnungen stammt der einheitliche Begriff übrigens von Wikipedia!) Durchführungen von Persönlichkeitstests zum Fünf Faktoren Modell (BFI-2) und anschließend bis hin zur Auswertung von Ergebnissen (Test 16pf und weitere Verfahren) dienten weiterhin zur Veranschaulichung und Aktivierung.
Ausblick auf das Sommersemester 2026
Die drei großen Präsenzblöcke und damit das Seminar ‘Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie” möchte ich schließlich neu gliedern. Zuerst möchte ich mit dem MBTI anfangen, dann den 16pf als Einstieg in das Fünf Faktoren Modell bringen, und zuletzt mit dem FPI und den weiteren, wissenschaftlich eher schwächeren Theorien und Verfahren weiter machen. Immerhin bleibt es bei den Referaten auf der Grundlage von vorgegebener Literatur und einer immer weiter wachsenden Literaturliste. Aber ich möchte die teilnehmerorientierten Aktivitäten im Plenum weiter ausweiten. Zum MBTI gehört jedenfalls die gemeinsame Bestimmung des self assessment, zu den interkulturellen Kompetenzen passt ferner der TIHK und die Einordnung von Ländern (gleich gesetzt mit Kulturen) und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst in ausgewählte Kulturdimensionen.



Zuerst intensive Arbeit zu den Kulturdimensionen im Plenum

… und abschließend das Ergebnis.
Test TIHK als Einstieg ins Thema interkulturelle Kompetenz

Vergleich MBTI und BFI-2 als neues Vorhaben
Bleibt schließlich der zweite Präsenzblock. Hierzu habe ich vor, einen Vergleich der Ergebnisse des MBTI einerseits mit denen des BFI-2, also des Fünf Faktoren Modells andererseits anzustellen. Meine Erwartung: eine gewisse, wenn nicht sogar weitgehende Übereinstimmung, aber dennoch ohne einen Neurotizismus-Wert beim MBTI. In der Literatur über Differentielle Psychologie wird dieses Fehlen zwar kritisch gesehen, hingegen wird aus dem wissenschaftlichen Umfeld des MBTI recht cool gekontert, dass dies schließlich nicht die Absicht gewesen sei. Danach könnte ich schön zu einem Referatsthema dazu überleiten …
Ich kann weiterhin das Studium an der Charlotte-Fresenius-Universität nur empfehlen. Am Standort Wiesbaden trifft man dann auf Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie – und dieses Seminar.
Sprechen Sie mich gleich anschließend für ein Gespräch an. Unter 0172 817 92 97 oder reiner@borretty.com






